Die Schülerinnen und Schüler der 6. Haupt- und Realschulklassen wandeln im Geschichtsunterricht auf den Spuren der Alten Römer und der Germanen. Die Ausdehnung des römischen Weltreichs wurde im Jahre 9 n.Chr. abrupt gestoppt, als der römische Statthalter Quinctilius Varus mit seinen drei Legionen in der so genannten „Schlacht am Teutoburger Wald“ von verschiedenen Germanenstämmen vernichtend besiegt wurde.

            Seit etwa zwanzig Jahren sind Archäologen damit beschäftigt, in Kalkriese sensationelle Funde zu bergen und das Schlachtgeschehen zu rekonstruieren. Inzwischen gilt es als gesichert, dass ein Großteil der Kampfhandlungen hier stattgefunden hat (und nicht etwa in Detmold, wo das Hermannsdenkmal steht).

            Um die historischen Geschehnisse für unsere Klassen möglichst lebendig begreifbar zu machen, besuchen wir alljährlich den Archäologischen Museumspark in Kalkriese . Hier erwartet uns ein ca. dreistündiges Programm, das in altersgemäßer Form einen Überblick zu Geschichte und Archäologie mit Besichtigung des Ausgrabungsgeländes und des Museums bietet.

 

Anfang Dezember 2008 besuchte die Klasse 6R2 den Museumspark Kalkriese. Es herrschte echtes "Varuswetter": Niedrige Temperaturen, nasskalte Luft, der Boden war von tagelangen Regenschauern aufgeweicht.