Briefe mit der Schreibmaschine tippen und mit der Post versenden – das scheint inzwischen graue Vergangenheit, denn ein Leben ohne Computer und Internet ist heutzutage nicht mehr denkbar. Im Informatikunterricht der Ludwig-Windthorst-Schule erlernen die Schülerinnen und Schüler alle notwendigen Grundlagen für den Umgang mit dem PC.

Die ersten Schritte in diese Richtung werden bereits in der 5. Klasse getan: hier werden die Kinder mit grundlegenden Funktionen eines Textverarbeitungsprogramms vertraut gemacht. Zudem erlernen sie die Funktionsweise des Internets in Bezug auf konkrete Rechercheaufgaben. Zu den elementaren Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer gehört das Tippen. Von der 5. Klasse an werden die Schülerinnen und Schüler mit einem speziellen Tipptraining – Programm darin geschult, ohne Blickkontakt mit der Tastatur Texte einzugeben. Auch die gleichzeitige Arbeit mit zwei oder mehr Programmen wird nach kurzer Zeit zur Routine.

Der Informatikunterricht ist primär anwendungsorientiert. Zwar werden in den Klassen Grundlagen der Hardware erarbeitet, doch liegt der Schwerpunkt klar auf der Arbeit mit den wesentlichen Softwareprogrammen. In der 7. Jahrgangsstufe werden die Kenntnisse der 5. Jahrgangsstufe erweitert. Neu ist die Arbeit mit dem Rechenprogramm Excel und seinen vielfältigen Möglichkeiten.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 werden die bisher erlernten Kenntnisse wieder aufgegriffen, vertieft und um ein Präsentationsprogramm ergänzt. Da in den betreffenden Klassen die Themen Berufswahl und Bewerbungen akut sind, legt der Informatikunterricht hier einen besonderen Schwerpunkt: sich mit computergestützten Referaten ins rechte Licht rücken, Lebenslauf und Bewerbung gestalten sowie Informationsbeschaffung mittels Internet stehen hier im Mittelpunkt. Unsere Absolventen erarbeiten sich somit optimale Bedingungen für eine rasche Integration in den Arbeitsmarkt.

Im Wahlpflichtkurs Informatik wird der Umgang mit den grundlegenden Programmen vertieft, der Unterricht findet vor allem in Projektform statt. So werden beispielsweise PowerPoint-Präsentationen und Internetauftritte erarbeitet.

Französischschüler erhalten im Nachmittagsangebot die Möglichkeit, den Leistungsstand der „Nichtfranzosen“ zu erreichen.