Der Englischunterricht vermittelt eine Sprache, die weltweit als Verständigungsmittel genutzt wird. In einer Zeit zunehmender Mobilität und Internationalisierung im privaten und beruflichen Sektor verbessert der Erwerb der englischen Sprache die zukünftigen Möglichkeiten der Schülerinnen und Schüler

Das Fach Englisch ist laut Lehrplan in der Oberschule  mit vier Wochenstunden zu erteilen, in den Jahrgänge 5, 6 und 7 wird eine weitere Unterrichtsstunde gegeben, um durch Förderung Lernrückstände auszugleichen sowie Schülerinnen und Schülern in ihren Stärken zu fördern. Förder- und Differenzierungsmaßnahmen haben das Ziel, dass alle Lernenden die in den Kerncurricula verbindlich vorgeschriebenen Anforderungen und Kompetenzen unter Berücksichtigung ihres individuellen Lernverhaltens und Lernstands erreichen.

Differenzierung

Ab dem 6ten Jahrgangwird im Fach Englisch eine Fachleistungsdifferenzierung auf zwei Anspruchsebenen vorgenommen. Der grundlegenden Anspruchsebene (G-Kurs) liegt dabei  das Kerncurriculum der Hauptschule zugrunde und der erhöhten Anspruchsebene (E-Kurs) das Kerncurriculum der Realschule. Entscheidend für die Zuweisung in den jeweiligen Kurs ist die Zensur am Ende der Klasse 5. Schülerinnen und Schüler mit den Noten sehr gutund gutnehmen ab der Klasse 6 am Unterricht im E-Kurs teil, alle anderen am G-Kurs. Ein Wechsel vom G-Kurs in den E-Kurs ist bei guten mündlichen und schriftlichen Leistungen jeweils zum Anfang eines  Halbjahres möglich, eine Abstufung erfolgt bei schwach ausreichenden und mangelhaften Leistungen. 

 

Lehrwerke

Im Schuljahr 2017/18 wurden für den Englischunterricht neue Lehrwerke angeschafft. Im Jahrgang 5 werden alle Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrwerk „Lighthouse 1“des Cornelsen Verlags unterrichtet.  Es findet eine innere Differenzierung statt. Schülerinnen und Schüler mit dem Förderstatus Lernenhaben  zusätzlich ein Arbeitsheft für Lernende mit erhöhtem Förderbedarf passend zum Lehrwerk „Lighthouse 1“.

Ab Jahrgang 6 wird im Grundkurs mit dem Lehrwerk „Highlight 2 -6“ vom Cornelsen Verlag gearbeitet, passend dazu arbeiten Schülerinnen und Schüler mit dem Förderstatus Lernenmit begleitenden Materialien vom Cornelsen Verlag.  Im E-Kurs arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrwerk  „Lighthouse 2-6“vom Cornelsen Verlag.  Die Lehrwerke aus dem G- bzw. E-Kurs sind ähnlich aufgebaut und thematisch identisch, sodass ein Wechsel zwischen den Kursen möglich ist, ohne dass die Gefahr besteht, dass Schülerinnen und Schüler Themen oder Strukturen  verpassen bzw. doppelt erarbeiten.  

Neben dem Lehrwerk steht ein „workbook“ zur Verfügung, mit dem die gelernten Inhalte mit Übungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades gefestigt werden sollen. Außerdem werden besonders in den höheren Klassenstufen Lektüren im Unterricht eingesetzt.  Zu jedem Lehrwerk gibt es neben CDs und DVDs auch Grammatiktrainer, Vokabeltrainer und Klassenarbeitstrainer.

Die jeweiligen Lehrwerke berücksichtigen eine ausgewogene Vermittlung der fünf Grundfertigkeiten Lesen, Hörverstehen, Mediation, Schreiben und Sprechen.  Auch die Arbeit am Computer mit ausgesuchten Übungsprogrammen der Schulbuchverlage oder die Recherche im Internet bieten zunehmend Hilfestellungen bei dem Erwerb und der Festigung der Zielsprache 

 

Leistungsbewertung

Es werden 5 schriftliche Lernzielkontrollen innerhalb eines Schuljahres geschrieben.  In den Jahrgängen 6, 8 und 10 wird eine schriftliche Leistungskontrolle durch eine mündliche Prüfung ersetzt. Die mündlichen Prüfungen werden nach den Vorgaben der mündlichen Abschlussprüfungen durchgeführt und benotet.

Die Bewertung schriftlicher Leistungen ist nach folgenden Prozenträngen vorzunehmen: 

 

100-95% = Note 1 

94-83% = Note 2 

82-68% = Note 3 

67-50% = Note 4 

49-25% = Note 5 

unter 25% Note 6

 

Mündliche Leistungsbewertung

Die mündliche Leistungsbewertung soll Sprechen(reproduktiv und produktiv), Leseverstehen(Textverständnis, Aussprache), HörverstehenKurztests (Vocabularyund Grammar) und das allgemeine Schülerengagement(Konstanz der Mitarbeit, Aufmerksamkeit, Hausaufgabenanfertigung etc.) erfassen. Diese 5 Teilbereiche fließen zu jeweils 20% in die mündliche Gesamtnote ein. Der Anteil der mündlichen Leistungen beträgt für alle Jahrgänge  60% der Gesamtnote.  Im Abschlussjahrgang 10 wird eine Gesamtnote errechnet aus der Vornote (2/3)  und der Abschlussarbeit und mündlichen Prüfung (1/3).

Wöchentliche Vokabeltests sichern das kontinuierliche Arbeiten der Schülerinnen und Schüler und unterstützen die sukzessive Erweiterung des Wortschatzes.

 

Zusätzliche Förderung

Schüler, die ohne externe Hilfeüberfordert sind, haben die Möglichkeit, an der Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag teilzunehmen. Die Gruppenleiter stehen in engem Kontakt zu den Fachlehrern und helfen bei Lerndefiziten. Auch Nachhilfeunterricht von älteren Schülern für Schüler der unteren Jahrgänge bietet Möglichkeiten, Lernschwächen zu beheben. 

 

Kooperation mit anderen Fächern

Eine Kooperation mit anderen Fächern, vor allem mit dem GSW Bereich ist bei allen landeskundlichen Inhalten möglich. Des Weiteren ergeben sich Gelegenheiten zum fächerübergreifenden Unterricht z.B. bei den Festen im Jahreskreis mit den Fachbereichen Deutsch und Religion, zudem besteht die Möglichkeit am bilingualen Unterricht zum Beispiel in Geschichte, Erdkunde oder der AG Biologie teilzunehmen.

Zusätzlich besteht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9/10 die Möglichkeit an einer 5-tägigen Englandfahrt teilzunehmen.