Der Englischunterricht vermittelt eine Sprache, die weltweit als Verständigungsmittel genutzt wird. In einer Zeit zunehmender Mobilität und Internationalisierung auf privatem und beruflichem Sektor verbessert der Erwerb der englischen Sprache die zukünftigen Möglichkeiten der Schüler.

Das Fach Englisch ist laut Lehrplan in der Realschule mit vier Wochenstunden zu erteilen, im Hauptschulbereich mit drei Wochenstunden, mit Ausnahme der Jahrgänge 5, 6 und 10, in denen vier Stunden unterrichtet werden.

 

Lehrwerke

Die zentrale Rolle spielen hierbei die Lehrwerke „Red Line“(ab Schuljahr 2007/2008 aufsteigend) bzw. „English G 2000“ für die Realschule und „ English H Highlight“ für die Hauptschule. Neben dem Lehrwerk steht ein „workbook“ zur Verfügung, mit dem die gelernten Inhalte mit Übungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades festigen sollen. Außerdem werden besonders in den höheren Klassenstufen der Realschule Lektüren im Unterricht eingesetzt.

Das jeweilige Lehrwerk berücksichtigt eine ausgewogene Vermittlung der vier Grundfertigkeiten Lesen, Hörverstehen, Kommunikation und Schreiben. Zur Schulung des Hörverstehens werden Tonträger (d.h. CD und Kassette mit Texten und Übungen des Lehrwerks) eingesetzt. Darüber hinaus geben visuelle Medien (Folien, Haftbildelemente, landeskundliche Filme) die Möglichkeit, Sprech- und Schreibanlässe zu schaffen. Auch die Arbeit am Computer mit ausgesuchten Übungsprogrammen der Schulbuchverlage oder die Recherche im Internet bieten zunehmend Hilfestellung bei Spracherwerb und –festigung.

 

Schriftliche Leistungsbewertung

Es werden 5-7 schriftliche Lernzielkontrollen innerhalb eines Schuljahres geschrieben.

Die Bewertung ist nach folgenden Prozenträngen vorzunehmen:

100-95% = Note 1

            94-83% = Note 2

            82-68% = Note 3

            67-50% = Note 4

            49-25% = Note 5

unter 25% Note 6

 

Mündliche Leistungsbewertung

Die mündliche Leistungsbewertung soll Sprechen (reproduktiv und produktiv), Leseverstehen (Textverständnis, Aussprache), Hörverstehen, Kurztests (Vocabulary und Grammar) und das allgemeine Schülerengagement (Konstanz der Mitarbeit, Aufmerksamkeit, Hausaufgabenanfertigung etc) erfassen. Diese 5 Teilbereiche fließen zu jeweils 20% in die mündliche Gesamtnote ein. Der Anteil der mündlichen Leistungen beträgt für die Hauptschule 60% der Gesamtnote, für die Realschule 50%. (Im Zweifelsfall überwiegen auch hier die mündlichen Leistungen) Ein Erfassungsbogen hierfür wurde von der Fachkonferenz erarbeitet. (siehe Anlage)

 

Differenzierung

In der Hauptschule erfolgt am Ende der Klasse 8 eine äußere Differenzierung in A und B Kurse. Entscheidend für die Zuweisung in den jeweiligen Kurs ist die Zensur am Ende der Klasse 8. Schüler mit den Noten sehr gut, gut und befriedigend nehmen in der Klasse 9 am Unterricht im A-Kurs teil, alle anderen am B-Kurs. Ein Wechsel vom B-Kurs in den A-Kurs ist bei guten mündlichen und schriftlichen Leistungen bis Ende des ersten Halbjahres möglich, eine Abstufung erfolgt bei mangelhaften Leistungen.

Schüler, die das 10. Schuljahr besuchen wollen, nehmen am Unterricht im A-Kurs teil, wenn sie am Ende der Klasse 9 mindestens eine befriedigende Zensur im A-Kurs hatten. Ein Schüler mit einer ausreichenden A-Kurs Zensur nimmt in der Klasse 10 zunächst am Unterricht des B-Kurses teil.

 

Fördermaßnahmen

Da aufgrund der allgemeinen Unterrichtssituation kein zusätzlicher Förderunterricht stattfinden kann, nimmt jeder Kollege in seinen Lerngruppen eigenhändig Maßnahmen zur inneren Differenzierung vor. Das Lehrbuch und auch das „workbook“ bieten Übungen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade an, die je nach Lernstand der Schüler bearbeitet werden können.

Zudem wird durch gezieltes Einüben von Lernmethoden (verschiedene Formen des Vokabellernens, strukturierte Heftführung, Methoden der Selbstkontrolle) vor allem in den unteren Klassen ein eigenständiges Lernen auf Dauer ermöglicht.

Zu den Lehrwerken gibt es inzwischen gute Lernsoftware, die den Anforderungen des Kerncurriculums gerecht werden. Die Lehrer führen zudem regelmäßig Lernstandsgespräche mit den Schülern und Eltern und weist auf Stärken und Schwächen in den Teilbereichen hin.

Schüler, die ohne externe Hilfe nicht zurechtkommen, haben die Möglichkeit, an der Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag teilzunehmen. Die Gruppenleiter stehen in engem Kontakt zu den Fachlehrern und helfen auch bei Lerndefiziten. Auch Nachhilfeunterricht von älteren Schülern für Schüler der unteren Jahrgänge bietet Möglichkeiten, Lernschwächen zu beheben.

 

Kooperation mit anderen Fächern

Eine Kooperation mit anderen Fächern, vor allem mit dem GSW Bereich ist bei allen landeskundlichen Inhalten möglich. Des Weiteren ergeben sich Möglichkeiten z.B. bei den Festen im Jahreskreis mit den Fachbereichen Deutsch und Religion.