Am dritten Juli hatte das lange Warten für unsere 78 Sechstklässler ein Ende: an diesem Dienstag ging es nämlich anlässlich der jährlich stattfindenden Waldjugendspiele auf Entdeckungstour ins Wiehengebirge. Hier warteten an neun Stationen spannende Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler vor manche Rätsel stellten.

Im Mittelpunkt des Parcours standen die Pflanzen und Tiere des Waldes. So wurden die Blätter der einheimischen Bäume ebenso bestimmt wie die Baumrinden. Welches sind die vorherrschenden Laubbäume, welche Nadelbäume finden wir bei uns? Gemeinsam wurde zu diesen Fragen ein Kreuzworträtsel gelöst, Dinge wurden ertastet und die Geschicklichkeit wurde beim Balancieren geschult. Lustig ging es beim Zapfenzielwurf zu, denn eine Zapfe liegt schon anders in der Hand als ein Ball – so fühlt sich eben die Natur an.

Auch die Tiere des Waldes wurden den Kindern von Organisatorin Heide Bölscher und ihrem Team mit Hilfe von Postern und ausgestopften Exemplaren nahe gebracht. Ein besonderes Augenmerk lag an diesem Projekttag auf dem Umweltschutz. Dass man in dieser herrlichen Natur keinen Müll liegen lässt und die zahlreichen Tiere nicht verschreckt, war für die meisten Kinder nach dem spannenden Lehrpfad eine Selbstverständlichkeit.

Die Waldjugendspiele waren nicht nur für die begeisterten Kinder ein echtes Highlight, auch die beteiligten Lehrer Jutta Müller, Rita Lühker und Jürgen Juranek freuten sich über bestes Hochsommerwetter und eine perfekte Organisation der Spiele. Für diese zeichnet seit vielen Jahren Heide Bölscher verantwortlich. Ihr Team stellt sie vor allem aus Mitgliedern des Hegerings Ostercappeln zusammen. Am aufwändigen Aufbau der Stationen und als Helfer bei der Durchführung engagierten sich Heinrich Nordmeyer, Ewald Marten, Herbert Sewöster, Hans Baranowski, Harl-Heinz Stosiek, Konrat Stahmeyer und Wilfried Winter. Bei ihnen allen bedankt sich die Ludwig-Windthorst-Schule sehr herzlich. Sie haben ein großes Stück dazu beigetragen, dass die Kinder unserer Schule Tiere und Bäume unserer Wälder kennengelernt haben und diese schöne Natur durch eine eindringliche Umwelterziehung erhalten werden.