Statt Füller und Tintenkiller nahmen unsere Schülerinnen und Schüler bei ihrem Ausflug nach Kalkriese einmal Kelle und Pinsel in die Hand: Beim Grabungscamp ging es darum, wie ein richtiger Archäologe zu arbeiten und den Geheimnissen auf die Spur zu kommen, die sich unter der Erde verbergen. Die einzelnen Erdschichten mussten bei dieser sensiblen Tätigkeit vorsichtig abgetragen werden. Die Funde und Erdschichten wurden anschließend gezeichnet und eingehend begutachtet. Alles, was mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen war, wurde von den Kindern mit dem Mikroskop untersucht. 

Die Schülerinnen und Schüler waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Sie arbeiteten die einzelnen Grabungsschritte engagiert ab und fühlten sich dabei wie echte Archäologen. Im Anschluss an die Grabungstätigkeiten folgte eine Museumsführung. Hier erfuhren die Kinder, wie die alten Römer vor 2000 Jahren lebten, wie sie sich kleideten und sich ernährten. Einen wichtigen Teil nahm auch die römische Kriegsführung ein – die Varusschlacht im Jahre 9 nach Christi ist schließlich das Hauptthema des Museumsparks Kalkriese.